Insektenhotels


Insektenhotels sind wichtig, weil sie dringend benötigte Nist- und Überwinterungsplätze für viele nützliche Insekten wie Wildbienen, Marienkäfer und Florfliegen schaffen, die Lebensräume durch moderne Gärten und Landwirtschaft verlieren. Sie fördern die Biodiversität, unterstützen die natürliche Bestäubung von Pflanzen und bieten eine ökologische Schädlingsbekämpfung (z.B. Blattläuse) und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts.

 

  •  Unterstützung der Biodiversität: Sie bieten Lebensraum für bedrohte Insektenarten und tragen zur                             Artenvielfalt bei.
  • Förderung der Bestäubung: Wildbienen und andere Bestäuber finden hier Nistmöglichkeiten und helfen so,             Obst, Gemüse und Blumen zu bestäuben.
  • Natürliche Schädlingsbekämpfung: Bewohner wie Marienkäfer und Schlupfwespen fressen Schädlinge wie            Blattläuse, was den Bedarf an Pestiziden reduziert.
  • Schutz im Winter: Sie dienen als sicherer Unterschlupf und Überwinterungsort für viele Insekten.
  • Ersatz von Lebensräumen: Sie kompensieren den Verlust natürlicher Nistplätze, die durch aufgeräumte                      Gärten, Schotterflächen und intensive Landwirtschaft verloren gehen.
  • Bildung: Insektenhotels bieten auch eine wertvolle Möglichkeit, Kindern und Erwachsenen die Bedeutung                  von Insekten näherzubringen.

Zusammenfassend helfen Insektenhotels dabei, ein gesundes und ausgewogenes Ökosystem im eigenen Garten zu fördern und leisten einen Beitrag zum Artenschutz.

 

Am Ende dieser Seite findest Du Wissenswertes, Informationen und Bauanleitungen.

 


Bau unseres XXL-Insektenhotels in Modularbausweise

2020 haben wir ein großen Isenktenhotel gebaut, welches auch heute noch auf unserer 3M-Wiese steht. Gebaut wurden einzelne Kästen, da diese besser handhabbar und zur Erneuerung herausnehmbar sind. Einige Kästen wurden mit Lehm (Hausbau) gefüllt, nach dem durchtrocknen wurden unterschieldlich große Löcher reingebohrt. In anderen Kästen haben wir  Pflanzenstiele (z.B. Bambus, Holunder, etc.) eingeschichtet. Die Pflanzenstiele wurden auf Länge gesägt, Grate wurden abgeschliffen und ggf. enthaltenes Mark oder Zwischenwände mit Bohrern entfernt. Die Kästen haben wir unter einer Überdachung auf die Sonnenseite in einen Rahmen gestapelt. In einem größeren Abstand haben wir ein engmaschiges Gitter angebracht, um Fressfeinde wie den Specht abzuhalten. Mittlerweile haben wir den Dachüberstand deutlich vergrößert, um Regen besser abzuhalten. 

 

Das Insektenhotel wird regelmäßig gepflegt, aufgefüllt und bei Bedarf optimiert. Der Erfolg ich durch die Belegung sichtbar.

Fotos: NABU

Gemeinschaftlicher Bau mit viel Spaß:

Fotos: NABU


Unsere neuen Nisthilfen - ein Zuhause für Wildbienen

Wir haben 2025 weitere Nisthilfen speziell für Wildbienen gebaut und aufgestellt. Diese dienen den solitär lebenden Wildbienen als sichere Brutplätze. Sie bestehen aus natürlichen Materialien und bieten, durch die perfekten Bedingungen des MDF-Brettchens, einen artgerechten Platz für die Eiablage. Die Einfluglöcher und die Röhren imitieren natürliche Brutplätze, wie hohle Pflanzenstängel, Käfergänge oder Erdlöcher. Diese haben ganz glatte Flächen, was der Sicherheit der Bienen dient, dadurch kann die Biene sich nicht verletzen, z. B. an den Flügeln.

Fotos: NABU

Was sind solitäre Wildbienen?
Wildbienen sind wichtige Bestäuber und ein unverzichtbarer Teil unseres Ökosystems. Viele Wildbienenarten leben – im Gegensatz zur Honigbiene – nicht im Staat, sondern alleine. Jede Wildbiene baut ihr eigenes Nest und versorgt ihren Nachwuchs selbständig.
 
Standort der Nisthilfen

Die Nisthilfen sollten an einem sonnigen, windgeschützten und möglichst südlich ausgerichtet Platz – genau wie es Wildbienen mögen, aufgehangen werden. Auch sollte dafür gesorgt werden, dass keine Nässe eindringt. Am besten den Nistkasten an einem Dachvorsprung anhängen oder auf einen geschützten Holzstapel stellen.
 
Wer wohnt hier?  Wer wird in ihrer Nisthilfe einziehen? Ein paar Beispiele:
Rote Mauerbiene (Osmia bicornis)
Häufiger Frühjahrsbesucher, nistet gern in Holz oder Röhrchen.
Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta)
Eine der ersten Bienen im Jahr, mit charakteristischen „Hörnern“.
Maskenbiene (Hylaeus spp.)
Winzig klein, oft übersehen – lebt in sehr schmalen Hohlräumen.
Blattschneiderbiene (Megachile spp.)
Schneidet kreisrunde Stücke aus Blättern für den Nestbau

 


Weitere allgemeine Informationen zu Insektenhotels und deren Bau erhalten ihr hier.

 

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Bauanleitung Florfliegenhaus
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Bauanleitung Holzblock mit Nistmöglichkeiten
Nisthilfe Hartholzblock.pdf
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Was ist bei Pflanzenstengeln zu beachten?
Nisthilfe hohle Pflanzenstaengel.pdf
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Baueinleitung Ohrwurmhaus
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Anlegen eines Sandariums
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Weitere Nisthilfen mit Hohlräumen
Weitere Nisthilfen mit Hohlraeumen.pdf
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Informationen zu Wildbienen auch hier.

 

Bauanleitung eines Hummelhaus hier


unser altestes Insektenhotel auf der 3M-Wiese / Foto: NABU
unser altestes Insektenhotel auf der 3M-Wiese / Foto: NABU