Die Ausbeute an einem Abend hängt sehr stark vom Wetter ab, da die Tiere kaum wandern, wenn es unter 8 Grad oder sehr trocken ist. Bei feuchtem Wetter und mehr als 8 Grad werden an einem Abend aber auch gerne mal 500 Tiere oder mehr gefunden.
Irgendwann im April, wenn sich die ersten Amphibien auf den Weg zurück in den Wald machen, werden dann die Zäune wieder abgebaut oder flach gelegt, sodass sie kein Hindernis für den Rückweg darstellen.
Das Gesamt-Ergebnis über die Jahre kann sich sehen lassen: In den letzten Jahren wurden jeweils zwischen 5500 und 6500 Tiere gesammelt. Das ist die größte Population im Rhein-Kreis Neuss.
Die Erdkröten sind mit zeitweise mehr als 5000 Tieren am stärksten vertreten.
Danach kommen die Teichmolche gefolgt von den Bergmolchen, vereinzelt werden auch Frösche gesammelt.
Die Schwankungen zwischen den verschiedenen Jahren können verschiedene Gründe haben. So gab es sehr nasse Jahre, in denen sich in den Wäldern kleinere Seen gebildet haben und so einige Tiere auf die Wanderung über die Straße verzichtet haben. Daneben gibt es im Zaun auch einige Unterbrechungen durch Einfahrten und Wege, so dass einige Tiere einen anderen Weg zum See finden. In manchen Jahren haben einzelne Helfer auf eigene Faust gesammelt oder auch nicht gezählt.
Weitere Details zu den Sammelgebieten und weitere Bilder findet man unter NABU-Naturgucker:
Sammel-Bereich 1: https://www.nabu-naturgucker-beobachtungen.de/?gebiet=132341536
Sammel-Bereich 2: https://www.nabu-naturgucker-beobachtungen.de/?gebiet=-920562109
Sammel-Bereich 3: https://www.nabu-naturgucker-beobachtungen.de/?gebiet=1372193085
Sammel-Bereich 4: https://www.nabu-naturgucker-beobachtungen.de/?gebiet=935452485
Sammel-Bereich 5: https://www.nabu-naturgucker-beobachtungen.de/?gebiet=977551211
Sobald die Bodentemperatur mindestens 8 Grad beträgt, (meistens ab Februar) beginnt jedes Jahr die jährliche Amphibienwanderung an der Broicherseite. Wir freuen uns immer über kleine und große Helferinnen und Helfer, die mit uns die Amphibien sicher über die Straße bringen.
Bei Interesse bitte melden bei Ulla Beaugrand ([email protected]), Claudia & Lars Hamandouche ([email protected]) oder Ulrike Silberbach ([email protected]).