Totholz, sehr lebendig - under Construction

Eine Insektennisthilfe wird erst zu einem guten Hotel, wenn ein Restaurant vorhanden ist.

Der im Frühjahr 2023 im Garten des Tuppenhofs angelegte Garten soll zeigen, wie man einen nachhaltigen Garten anlegen kann, der nicht nur gut aussieht, sondern vor allem den Insekten und der Artenvielfalt dient.

Geschichtliches

Früher fanden Insekten im kleinbäuerlichen und dörflichen Umfeld selbstverständlich einen Lebensraum: Baumaterialien wie Steine, Sand oder Holz wurden gelagert, Sand diente gerade auch in den Gemüsebeeten als Bodenbelag für Wege und war Lagerort für Wurzelgemüse im Winter. Wegebelag wurde im Sandbett verlegt. Mangels Häcksler wurde Strauchschnitt gelagert, bis es verrottet war oder anderweitig verwendet werden konnte. Dazwischen fanden ganz selbstverständlich heimische Pflanzen ihren Platz. Diese Biotope fehlen heute vielfach.

Heimische Pflanzen sind wichtig, weil nur diese sich in Co-Evolution mit heimischen Insekten entwickelt haben.

Nisthilfe

Foto: NABU Kaarst-Korschenbroich
Foto: NABU Kaarst-Korschenbroich

Einige Wildbienen bauen ihre Brutröhren nicht in den Boden, sondern in fast senkrechte Steilwände, wie sie z.B. als Abbruchkanten an Gewässern, Steinbrüchen oder durch umfallende Bäume in deren Wurzeltellern entstehen. Um für diese Bienen einen Lebensraum zu schaffen, wurde eine alte Zinkwanne auf die Seite gestellt und mit dem feuchten, allein durch Händedruck gefestigten Sandgemisch gefüllt.

 

Bei Steilwänden ist darauf zu achten, dass der Anflug für die Bienen frei von Hindernissen ist, so dass nur sehr niedrige Pflanzen davor gepflanzt werden sollten.

Selbst Bauen

Es gibt viele Möglichkeiten gute Insektennisthilfen selber zu bauen. Von klein bis groß.
Hier ein paar Links / Fotos..

 

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